Anwendungsgebiet
Klaustrophobie
Der Aufzug, der Tunnel, die Umkleidekabine: Der Körper meldet Alarm, obwohl keine Gefahr besteht. Genau diese Kopplung behandeln wir, nicht die Enge als solche.
Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden danach in Ruhe.
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenKommt Ihnen das bekannt vor?
Diese Sätze hören wir oft im ersten Gespräch. Vielleicht ist einer davon Ihrer.
- Sie nehmen lieber die Treppe, auch wenn es in den zwölften Stock geht.
- Im Aufzug beobachten Sie die Etagenanzeige und zählen innerlich mit, bis die Tür aufgeht.
- In vollen Bussen oder Bahnen suchen Sie den Platz direkt an der Tür, mit Blick auf den Ausgang.
- In kleinen Räumen wird die Luft dünn, der Puls steigt, und Sie müssen kurz hinaus.
- Sie haben es mit ruhiger Atmung, Ablenkung oder dem festen Vorsatz versucht, und die Angst kommt bei der nächsten Enge zurück.
Wenn Sie sich in einem dieser Sätze wiederfinden, sind Sie hier richtig. Sie müssen nichts erklären und sich auf nichts vorbereiten.
Was ist Klaustrophobie?
Menschen mit Klaustrophobie können den Aufenthalt in engen, geschlossenen oder überfüllten Räumen nur schwer ertragen. Aufzüge, Busse, Bahnen, kleine Zimmer, Tunnel, Umkleidekabinen: Der Körper reagiert mit Herzrasen, Zittern, Schweißausbruch, Schwindel oder Druck auf der Brust.
Den meisten ist dabei bewusst, dass keine wirkliche Gefahr besteht. Und doch startet der Körper den Alarm. Weil enge Räume im Alltag überall vorkommen, schränkt sich der Bewegungsradius mit der Zeit immer weiter ein.
Woher die Angst vor Enge kommt
Häufig gehen lange Phasen hoher Anspannung voraus. Wer sich fremdbestimmt fühlt, beruflich oder familiär, kennt das Gefühl des Gefangenseins. Oft bringt ein Schlüsselerlebnis die Klaustrophobie zum Ausbruch, manchmal begleitet von einer Panikattacke.
Im Unterbewusstsein wurde die Situation des engen Raumes mit starkem Unwohlsein verknüpft. Enge bedeutet nun scheinbar Gefahr, vor der das Unterbewusstsein schützen will. Wer die Situationen meidet, verstärkt die Furcht weiter.
Wie Hypnose bei Klaustrophobie hilft
So wie das Unterbewusstsein gelernt hat, Enge mit Angst zu verknüpfen, kann es durch Hypnose lernen, dass diese Verknüpfung nicht mehr nötig ist. Wir sprechen den inneren Anteil an, der die Angst auslöst, und geben ihm andere Wege, Sie zu schützen.
Die Arbeit ist angenehm und entspannend. Sie entspannen sich körperlich und geistig und sind auf Ihr Inneres fokussiert. Der Rest darf das Unterbewusstsein übernehmen.
Wann Hypnose bei Klaustrophobie hilft
Hypnose eignet sich besonders, wenn die Angst an ein konkretes Muster gekoppelt ist, etwa an Aufzüge, Tunnel oder geschlossene Räume. Weil wir an der Ursache arbeiten, bleibt die Veränderung auch dann stabil, wenn die auslösende Situation wieder auftritt.
Wie viele Sitzungen es braucht, darf sich im Verlauf zeigen. Viele Klienten erleben bereits nach der ersten Intensiv-Sitzung eine deutliche Erleichterung.
Passend dazu: Flugangst , Platzangst , Panikattacken .
Warum Verstehen allein die Klaustrophobie nicht löst
Sie wissen längst, dass ein Aufzug sicher ist und dass die Tür jederzeit aufgeht. Sie haben sich das oft genug gesagt, und trotzdem meldet sich der Alarm, sobald die Türen sich schließen.
Das ist kein Willensproblem. Die Klaustrophobie sitzt nicht im Verstand, sondern in einem Muster, das Ihr Unbewusstes einmal als Schutz angelegt hat. Dieses Muster lässt sich nicht wegrationalisieren. Es lässt sich umlernen.
Genau dort setzen wir an: Wir arbeiten nicht gegen die Angst, sondern lösen das Muster, aus dem sie entstanden ist.
Stellen Sie sich vor …
So kann sich Enge anfühlen, wenn die Klaustrophobie ihr richtiges Maß zurückbekommt:
- Sie steigen in den Aufzug, weil er der schnellste Weg ist, nicht weil Sie müssen.
- In der Bahn sitzen Sie, wo ein Platz frei ist, und der Ausgang ist nicht mehr Ihr einziger Bezugspunkt.
- In einem kleinen Raum bleibt die Luft ruhig, und Sie bleiben einfach da.
- Die Türen schließen sich, und es bleibt ein Raum, kein Alarm.
Nicht, weil plötzlich alles perfekt wäre, sondern weil die Angst ihren Auftrag verloren hat.
Passt das zu mir?
Sie erkennen sich wieder, wenn eines dieser Dinge auf Sie zutrifft:
- Sie meiden Aufzüge, Tunnel, Umkleidekabinen oder kleine Räume, obwohl Sie wissen, dass keine echte Gefahr besteht.
- Ihr Herz rast, Sie schwitzen oder bekommen Panik, sobald Sie sich in einem engen Raum befinden.
- Sie nehmen Umwege in Kauf, nur um enge Situationen zu vermeiden.
- Sie haben schon vieles versucht, etwa Entspannung oder Vermeidung, und die Angst kommt trotzdem zurück.
Klingt das nach Ihrem Thema?
Kostenloses Erstgespräch vereinbarenSo läuft es ab
01 Kostenloses Erstgespräch
Wir hören zuerst zu. Am Telefon klären wir in Ruhe, worum es Ihnen geht und ob Hypnose der richtige Weg ist, unverbindlich und ohne Druck.
02 Erste Sitzung
In der ersten Sitzung kommen wir über eine ausführliche Anamnese zum Kern Ihres Themas. Dann führen wir Sie behutsam in die Hypnose ein und beginnen direkt mit der Arbeit.
03 Folgesitzungen: so viel wie nötig
Manches löst sich in einer einzigen Sitzung, anderes darf sich über ein paar Sitzungen entfalten. Wir gehen so weit, wie es Ihr Thema braucht, nicht mehr, aber auch nicht weniger.
04 Stabiler Abschluss
Sie gehen mit einem klaren Ergebnis nach Hause. Damit die Veränderung trägt, bleiben wir bei Bedarf in Kontakt. Der Abschluss ist der Anfang eines stabilen Alltags.
Wie viele Sitzungen es braucht, darf sich im Verlauf zeigen und bewegt sich dabei in einem angenehm überschaubaren Rahmen. Wenn die Rahmenbedingungen stimmen, kann sich manches bereits in einer einzigen Sitzung lösen; anderes darf sich über ein paar Sitzungen behutsam entfalten. Entscheidend ist nicht die Anzahl, sondern dass das Thema an seiner Wurzel gelöst wird. Alle Details finden Sie auf unserer Honorar-Seite.
Häufige Fragen zu Klaustrophobie
Ist Klaustrophobie dasselbe wie Platzangst?
Nein. Umgangssprachlich werden beide oft verwechselt. Klaustrophobie ist die Angst vor Enge, Platzangst (Agoraphobie) dagegen die Angst vor weiten Plätzen und Menschenmengen. Beides lässt sich mit Hypnose behandeln.
Wie viele Sitzungen brauche ich?
Das hängt vom Thema ab. Viele Klienten erleben bereits nach der ersten Intensiv-Sitzung eine deutliche Besserung. Wie viele Sitzungen es braucht, darf sich im Verlauf zeigen und bewegt sich dabei in einem überschaubaren Rahmen.
Bereit, das Thema anzugehen?
Rufen Sie uns an unter 06103 / 372 11 82 oder schreiben Sie uns direkt hier. Das erste Gespräch ist kostenlos und unverbindlich.
Vielen Dank für Ihre Nachricht!
Ihre Nachricht ist unterwegs und wir antworten Ihnen so schnell wie möglich.